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Gestrandet und sofort im Dienst Von Teneriffa aus gelangten Bichon- Hunde vermutlich vor dem 17. Jahrhundert auf Handelsschiffen nach Madagaskar und die umliegenden Inseln. Diese weißen kleinen Hündchen waren schon im Altertum bei den Damen der römischen und griechischen Gesellschaft als ständige Begleiter beliebt. Auf den Schiffen erfüllten sie als anspruchslose Rattenfänger ihre Funktion und landeten so in den verschiedensten Häfen. Aus diesen "Importen" entstand der Coton de Réunion, eine inzwischen ausgestorbene Hunderasse. Besonders beliebt waren die flauschigen Nachfahren des Coton de Réunion in der madagassischen Hafenstadt Tuléar. Dort entwickelte sich durch Kreuzung mit anderen Bichons daraus der Hund, den wir heute als Coton de Tuléar kennen. Das widerstandsfähige Energiebündel verdankt seinen originellen Namen seiner "Geburts" - Stadt, zum anderen dem damaligen Exportschlager der Insel: Die Früchte des Baumwollbaums sind weiß mit gelblich bis bräunlichen Schattierunge - wie auch das Fell des Hündchens. Der französische Adel, der während der Kolonialzeit auf Madagaskar lebte, erklärte den Baumwollhund zu seinem Liebling. Schon bald bekam der " königliche" Hund den Titel "Dog of Royalty". Es war tatsächlich vor dem 20. Jahrhundert für den einfachen Bürger verboten, einen Coton zu besitzen. Und selbst heutzutage halten sich nur die prominenten Einwohner von Madagaskar Coton de Tuléars. Bis zu Beginn der siebziger Jahre war der wuschelige Gebrauchshund praktisch unbekannt in Europa. Erst 1971 bekam er seine Anerkennung von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) als madegassischer Rassehund. Schließlich exportierten französische und holländische Züchter den Baumwollhund Mitte der Siebziger Jahre nach Europa. Ganz allmählich wird der "Wattebausch" auch in Deutschland immer beliebter. Eine Rarität bleibt die Rasse trotzdem weiterhin: Weltweit existieren nur wenige Coton de Tuléar. Die Haltung: Immer bei Fuß - auch ohne Erziehung Pflegeleicht ist der Coton de Tuléar - jedenfalls was die Erziehung angeht. Anpassungsfähig wie der muntere Wuschel ist, braucht der Coton wenig Erziehung, um zum Familienhund zu werden. Wenn er als Haushund gehalten wird, paßt er sich fast jeder Umgebung und jedem Klima an. Leichte Probleme könnte dem Hundebesitzer höchstens das lange Fell der Cotons bereiten. Damit das Fell weich und weiß bleibt, sollte der Eigentümer Zeit für die Bürstenpflege aufbringen. (Übrigens auch, um dem Vierbeiner ein paar Streicheleinheiten zu gönnen.) Bilden sich allerdings Knoten im dichten Haarkleid, hilft nur noch eines: Die Knoten mit einer kleinen Schere aufmachen oder mit den Fingern aufzupfen. Das Wesen: Von wegen Softie Der flauschige Watteball ist zum Knuddeln - wie wahr. Trotzdem ist er kein Softie: Er macht sein Herrchen auf ungewöhnliche Umstände aumerksam und ist beim Hundetraining äußerst flink. Außerdem zeigt er gerne Kunststücke: Er springt lebhaft umher und geht auch schon einmal auf den Hinterläufen. Ansonsten ist. der gesunde, kräftige Zottelhund ein begeisterter Traveller, der sich den Wind um die Nase wehen läßt. Anderen Hunden und auch Katzen gegenüber verhält er sich äußerst ruhig und relaxed. Der wuschelige Kinderfreund ist sich durchaus seiner Wirkung als Charmebolzen bewußt. In Frankreich wurde der Ausdruck "Anti- Depressiv" für ihn geprägt. Die Madegassen selbst bezeichnen den Coton als "Komödianten". Beim Spazieren gehen, Laufen, Springen und Klettern ist er in seinem Element. Der "Wattebausch" überrascht Herrchen und Frauchen durch seine oft unerwarteten Reaktionen und Scherze. Außerdem ist er hochintelligent und besitzt in Feld und Flur einen ausgesprochen guten Orientierungssinn.  Ulli und Arabea
Herkunft
Herkunft
Coton de Tulear
Alle Rechte S.Ehlers